Verwenden Sie die entsprechenden Module Elektro CE- bzw. Elektro NA zum Dokumentieren, Verwalten und Darstellen von Stromnetzen in Nordamerika und Mitteleuropa. Die Datenmodelle, Arbeitsabläufe und Objektanzeige-Einstellungen wurden speziell für die Unterstützung der Stromversorgungs-Gesellschaften in diesen Regionen entwickelt.
Elektro NA stellt spezifische Arbeitsabläufe für nordamerikanische Stromversorgungs-Gesellschaften bereit. Sie können die Ladung berechnen, die Leitung und den Stromfluss neu konfigurieren sowie den Zeitabschnitt und die Transferladung neu konfigurieren.
Elektro CE stellt spezifische Arbeitsabläufe für mitteleuropäische Stromversorgungs-Gesellschaften bereit. Sie können eine Vielzahl an Analyse-Arbeitsabläufen in Ihrem Netzwerk durchführen oder einen Arbeitsablauf für die Erstellung eines Hausanschlusses durchführen. Zusätzlich ermöglicht Elektro CE Arbeitsabläufe zur Erstellung von Querschnittsvorlagen.
Mit Elektro-Explorer können Sie elektrische Netze anzeigen, erstellen und warten. Elektro-Explorer ermöglicht den gleichzeitigen Zugriff auf mehrere Objekte und kann die Beziehungen zwischen Objekten darstellen. Alle Objektklassen werden in einem separaten Container angezeigt, mit dem Sie mehrere Objekte auswählen und gleichzeitig bearbeiten können. Elektro-Explorer zeigt Trassen, Rohre, Leitungsabschnitte, Geräte und andere elektrische Objekte an und bietet Funktionen und Arbeitsabläufe zur Verwaltung von Netzfunktionen. Mithilfe von Profilen können Sie den Elektro-Explorer anpassen, sodass dieser nur die Objektcontainer anzeigt, die Sie für Ihre Arbeit benötigen.

Abwassernetzwerke erfordern regelmäßige Inspektionen, um Verunreinigungen und Hochwasserschäden zu vermeiden. Exakte Inspektionsdaten sind wichtig, um den Schweregrad der notwendigen Reparaturen festzustellen und Sanierungskosten so genau wie möglich abzuschätzen. Hierfür können Inspektionsdaten importiert werden. Nachdem die Inspektionsdaten in eine datenbankbasierte Fachschale importiert wurden, können Sie:
Der Inspektionseditor ermöglicht Ihnen das Überprüfen der importierten Inspektionsdaten, die zu bestimmten Bereichen des Abwassernetzwerks gehören. Falls ein Inspektionsvideo verfügbar ist, können Sie den Inhalt anzeigen und die Beobachtungen des Inspektionsteams bearbeiten. Wenn Ihnen ein Schaden auffällt, der nicht vom Inspektionsteam erfasst wurde, können Sie neue Beobachtungen hinzufügen und klassifizieren. Zur Vereinfachung der Überprüfung von Inspektionsdaten zeigt der Inspektionseditor eine Seitenansicht der untersuchten Leitungsbereiche zusammen mit dem Code für den Schaden bei bestimmten Entfernungen mit der Bereichslänge an. Im Beobachtungseditor wird eine grafische Darstellung des Inneren des untersuchten Bereichs angezeigt. Verwenden Sie den Beobachtungseditor zum Überprüfen des gefundenen Schadentyps, prüfen Sie den Schweregrad und das Ausmaß, aktualisieren Sie ggf. die Beobachtung.

Verwenden Sie die Darstellungsmodelle zur Verwaltung thematischer Ansichten. Eine Darstellungsmodelldefinition gibt an, welcher Layerdateisatz (Objektlayer) in die Darstellungsverwaltung geladen wird. Die Einstellungen werden in den Darstellungsmodelldateien (.tbdm) gespeichert. So können sie mit Ihren Kunden und anderen Gruppen in Ihrer Organisation gemeinsam genutzt werden.

Sie können bei Bedarf verschiedene Darstellungsmodelle anwenden. Ein Standard-Darstellungsmodell und automatisch geladene Layer erleichtern den Benutzern die Orientierung, bevor die Karte erstellt wird. Sie können Mehrkarten-Fenster verwenden, um die Objekte in mehreren Zeichnungen anzuzeigen. Sie können für jedes Zeichnungsfenster unterschiedliche Stilisierungen definieren.
In Infrastructure Map Server und Infrastructure Application Extension sowie in den Modulen können Sie Informationen zu allen Objekten abrufen. Wählen Sie das Objekt in der Karte aus, und klicken Sie dann auf Registerkarte Start
Gruppe Ändern
Attribute, um das Objektklassenformular anzuzeigen.

Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine Objektklasse, um auf die Befehle zum Erstellen neuer Objekte zuzugreifen. Sie können neue Geometrie zeichnen, vorhandene Zeichnungsobjekte in Objekte konvertieren, die in der Datenbank gespeichert werden, oder anhand eines Arbeitsablaufs neue Objekte erstellen.
Der Systemadministrator kann mehrere Jobs konfigurieren, damit Sie Änderungen an der datenbankbasierten Fachschale prüfen können, bevor die Live-Schaltung erfolgt. Richten Sie beispielsweise zwei Jobs für dasselbe Projekt ein, um Gestaltungs- und Kostenalternativen besser zu bewerten. Nach Abschluss werden alle Jobs als Referenz im Verlauf gespeichert. Jobs werden (nur für datenbankbasierte Fachschalen) sowohl in Infrastructure Map Server als auch in Infrastructure Application Extension unterstützt. Die vom Job verarbeitete Fläche wird durch einen Umfang gesteuert. Der Job-Werkzeugkasten steht nur bei job-aktivierten Objektklassen zur Verfügung. Verwenden Sie Infrastructure Administrator zum Aktivieren von Jobs und Definieren von Job-Regeln.

Sie können einen Schemaplan und Generalisierungen erstellen und orthogonale sowie geoschematische Diagramme erstellen. Generalisierte Objekte dienen zur Darstellung von Reale-Welt-Objekten in angepassten Positionen, die einfacher anzuzeigen und zu verstehen sind. Bevor Sie einen Schemaplan oder eine Generalisierung erstellen können, muss Ihr Systemadministrator einen Schemaplan oder einen Generalisierungsplan erstellen. Der Schemaplan gibt den zu erzeugenden Schematyp (orthogonal oder geoschematisch), die Schematopologie, die verfügbaren Objektklassen sowie einige spezifische Zeichnungseinstellungen an. Der Generalisierungsplan gibt auch die einzuschließenden Objektklassen an.
Wechseln Sie von der realen Ansicht zur Schemaplan- oder Generalisierungsansicht mithilfe der Dropdown-Liste Darstellungen auf der Multifunktionsleiste. Klicken Sie auf Registerkarte Start
Gruppe Datenquelle
Darstellungen.

Klicken Sie zum Erstellen eines Schemaplans auf Registerkarte Start
Gruppe Datenquelle. Wählen Sie aus der Darstellungsliste den von Ihrem Administrator erstellten Schemaplan. Zeigen Sie den Arbeitsablauf-Explorer an, und führen Sie den Arbeitsablauf für Schemaplanerstellung aus. Wählen Sie die in den Schemaplan einzuschließenden Objekte entweder direkt aus der Karte oder über eine Netzverfolgung aus. Die Objektsätze werden im Objekt-Explorer angezeigt, sodass Sie diese überprüfen können. Wenn Sie mit der Auswahl der Objektsätze zufrieden sind, klicken Sie auf Erstellen, um den Schemaplan zu zeichnen. Klicken Sie zum Erstellen einer Generalisierung auf Registerkarte Start
Gruppe Datenquelle. Wählen Sie aus der Darstellungsliste den von Ihrem Administrator erstellten Generalisierungsplan. Zeigen Sie den Fachschalen-Explorer an, klicken Sie mit der rechten Maustaste auf eine zu generalisierende Objektklasse und digitalisieren Sie das Objekt.
Für die datenbankbasierte Fachschale können Sie jedes Attribut eines Objekts als Labeltext anzeigen und das Label exakt in Beziehung zum zugehörigen Objekt ausrichten. Labels werden in der Labelobjektklasse gespeichert. Hierbei handelt es sich um eine untergeordnete Klasse der Objektklasse, deren Attributdaten angezeigt werden. Jede Objektklasse kann nur über eine Labelobjektklasse verfügen. Klicken Sie zum Hinzufügen eines Labels auf Registerkarte Start
Gruppe Ändern
Label erstellen. Klicken Sie dann zum Beschriften auf das Objekt.
Führen Sie mithilfe der Netzverfolgung und der Topologie-Prüfung Analysen für Ihr Netzwerk aus. Beim Konfigurieren der Netzverfolgung können Sie eine Netzverfolgungsvorlage wählen, Anfangs- und Stoppobjekte angeben, Stopp-Bedingungen festlegen und andere Optionen für Netzverfolgung angeben. Verwenden Sie die Topologie-Prüfung, um Fehler in Netztopologien zu suchen.
Verwenden Sie das Modul Vermessung zum Importieren und Durchführen von Feldmessungen in der datenbankbasierten Fachschale . Das Modul bietet Werkzeuge zum Importieren von terrestrischen und von GPS-Vermessungsdaten. Sie können die Felddaten importieren und die Koordinaten in einem Vermessungsdatenbankschema berechnen. Verwenden Sie statistische Mengenangaben, um die Ergebnisse zu analysieren, und verteilen Sie die Koordinaten auf die entsprechenden Fachschalen (z. B. für Wasser oder Abwasser).
Erstellen Sie Plots, und speichern Sie diese als Plotvorlagen. Verwenden Sie eine Plotvorlage als Grundlage für viele andere Plots. Infrastructure Map Server plottet den von Ihnen festgelegten Kartenbereich mithilfe des aktuellen Objektstatus. Sie können einen Plot drucken oder in einer Datei speichern. Plots und Plotvorlagen werden in der Plot-Bibliothek gespeichert.

Der Plot gibt die Einstellungen für das Senden einer Karte an den Plotter an. Er bestimmt Drucker, Papierformat, Maßstab, Drehung und Darstellungsmodell der Karte. Außerdem werden Objekte wie Kartenplatzhalter, Legende, Nordpfeil und Skalierungsleiste definiert. Diese Objekte werden jedoch als spezielle Objektklasse statt als AutoCAD-Objekte gespeichert und so in die Datenbank übernommen. Mithilfe eines Darstellungsmodells und Plotvorlagen können Sie Plots mit Titelblöcken und weiteren Objekten erstellen.