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Ausführen einer Simulation

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    Nach der Erstellung einer Simulation und der Festlegung der Parameter, die ausgewertet werden sollen, führen Sie die Simulation aus. Die Simulation erzeugt einen Satz FEM-Ergebnisse für alle definierten Parameterkombinationen.

    Bei einer Simulation werden die folgenden Aufgaben ausgeführt:

    • Erstellen die Fälle.
    • Durchführen der geometrischen Modellierung
    • Ermitteln der automatischen Kontakte
    • Generieren von Netzen
    • Berechnen des Modells für jeden Datenpunkt

    Werten Sie nach der Simulation die Ergebnisse im Grafikbereich aus.

    Baugruppenelemente und Schweißkonstruktionen werden unterstützt. Alle für diese Elemente verwendeten Parameter können in einer Simulation der parametrischen Bemaßungen eingeschlossen werden, einschließlich Schweißnähte.

    Schweißkörper werden in die Liste der Körper aufgenommen, auf Kontakt ausgewertet und mit einem Netz versehen. Verwenden Sie für Schweißverbindungen, bei denen Flächenkontakte nicht geschweißt sind, nach Möglichkeit den Kontakttyp Getrennt. Nicht geschweißte Flächenkontakte sind nicht optimal verbunden. Hierzu muss ggf. ein automatischer Kontakt bearbeitet oder ein Kontakt manuell hinzugefügt werden.

    Ausführen einer Simulation

    Durch die Ausführung einer Simulation werden die FEM-Ergebnisse für alle Kombinationen der definierten Variablen erzeugt. Vor der Ausführung einer Simulation sollten Sie die folgenden Aufgaben durchführen.

    • Vergewissern Sie sich, dass alle Komponenten korrekt definierte Materialien mit einer ausreichenden Definition für die Simulation verwenden. Ist dies nicht der Fall, werden entsprechende Meldungen angezeigt.
    • Vergewissern Sie sich bei einer statischen Analyse, dass kein Körper ohne eine deklarierte Beziehung zu einem anderen Körper "hängt".
    • Es wurden Belastungen zugewiesen.
    • Abhängigkeiten wurden zugewiesen, falls zutreffend.
    • Schließen Sie für Baugruppen Bauteile oder Unterbaugruppen aus der Simulation aus, auf die sich die Kräfte und Verformungen nicht auswirken.
      1. Öffnen Sie den Baugruppen-Browser unter dem Simulationsknoten (Simulations-Browser-Ansicht).
      2. Klicken Sie im Kontextmenü auf Von Simulation ausschließen.
    • Zeigen Sie optional vor der Ausführung der Simulation eine Vorschau des Netzes an. Klicken Sie im Simulations-Browser mit der rechten Maustaste auf den Knoten Netz, und klicken Sie dann auf Netzansicht.

    Klicken Sie zum Ausführen einer Simulation in der Gruppe Lösen auf den Befehl Simulieren . Klicken Sie alternativ im Simulations-Browser mit der rechten Maustaste auf den Knoten Simulation, und wählen Sie Simulieren. Im Dialogfeld Simulieren werden Informationen über die ausgeführte Simulation und eine Statusleiste mit dem Status der Berechnungen angezeigt. Der Abschnitt Weitere Optionen beinhaltet ein Feld, in dem Warnungen angezeigt werden. Mögliche Warnungen werden vor der Ausführung der Simulation angezeigt.

    Klicken Sie zum Abbrechen der laufenden Simulation auf Abbrechen, oder drücken Sie die ESC-Taste. Es wird ein Bestätigungsdialogfeld angezeigt, und Sie können angeben, ob die Simulation abgebrochen oder fortgesetzt werden soll.

    Während der Generierung von Simulationen können Sie die Parameter ändern. In diesem Fall sind das Netz und die Ergebnisse veraltet. Neben den Browser-Knoten wird ein entsprechendes Symbol angezeigt. Dieses kennzeichnet, dass die Ergebnisse nicht mit der aktuellen Eingabe synchronisiert sind. Sie aktualisieren das Netz und die Ergebnisse folgendermaßen:

    • Klicken Sie in der Gruppe Lösen auf den Befehl Simulieren.

      Gehen Sie alternativ wie folgt vor:

    • Erstellen Sie vorhandene Netze neu, um alle bestehenden Datenpunkte neu auszuwerten. Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf den Knoten Netz und dann auf Netzansicht.
    • Aktualisieren Sie die Ergebnisse. Klicken Sie in der Gruppe Lösen auf den Befehl Simulieren. Sie können auch mit der rechten Maustaste auf den Knoten Ergebnisse klicken und anschließend Simulieren auswählen.
    • Geben Sie die Simulationsmethode für parametrische Geometrie an:

      Kompletter Konfigurationssatz löst alle Parameterkombinationen auf.

      Intelligenter Konfigurationssatz löst die Basiskonfiguration auf. Alle Parameter werden abhängig von der Basis geändert, und anschließend werden die anderen Ergebnisse interpoliert.

      Nur aktueller Konfigurationssatz löst die aktuelle Konfiguration als Einzelpunktsimulation auf.

    Simulieren

    Wenn Sie eine Simulation starten, wird im Dialogfeld Simulieren eine Statusleiste eingeblendet. Im Abschnitt Weitere Optionen werden Prozesswarnungen angezeigt. Diese Warnungen unterstützen Sie bei der Auflösung vorgeschlagener Prozessschritte vor dem Start der Simulation.

    Wählen Sie zur Ausführung von Stapelsimulationen einfach mehrere Simulationen im Browser aus, und klicken Sie auf Simulieren. Der Status wird im Bereich Weitere Optionen des Dialogfelds angezeigt und kumuliert. Die Ergebnisse werden simulationsweise aufgeführt, um einen Vergleich zu vereinfachen.

    Zugriff:

    Multifunktionsleiste: Registerkarte Belastungsanalyse Gruppe Lösen Simulieren
    ModellZeigt das Modell und den Simulationsnamen an.
    (Anzahl)Zeigt die Anzahl der auszuführenden Simulationen an.
    Liste KonfigurationGibt die Konfigurationen zum Auflösen der parametrischen Geometrie an.
      Kompletter Konfigurationssatz löst alle Parameterkombinationen auf.
      Intelligenter Konfigurationssatz löst die Basiskonfiguration auf. Alle Parameter werden abhängig von der Basis geändert, und anschließend werden die anderen Ergebnisse interpoliert.
      Nur aktuelle Konfigurationen löst die aktuelle Konfiguration als Einzelpunktsimulation auf.
    (Bereit)Diese Meldung kennzeichnet, dass die Simulation zur Ausführung bereit ist.
    (Statusleiste)Zeigt den Status der aktuell ausgeführten Simulation an.
     
    Erweitert das Dialogfeld, um Prozesswarnungen anzuzeigen. Haben Sie beispielsweise noch keine Kontakte ausgewertet oder noch keine Vorschau des Netzes angezeigt, werden empfohlene Schritte vor der Fortsetzung der Simulation angezeigt.
    AusführenFührt die Simulation aus.
    Abbrechen

    Wird die Simulation nicht ausgeführt, wird der Befehl abgebrochen und das Dialogfeld geschlossen.

    Wird die Simulation ausgeführt, wird mit diesem Befehl die Simulation angehalten und ein Bestätigungsdialogfeld angezeigt. Geben Sie an, ob die Simulation abgebrochen werden soll. Bei Auswahl von Ja wird die Simulation angehalten und das Dialogfeld geschlossen. Bei Auswahl von Nein wird die Simulation fortgesetzt.

    Häufige Warnungen oder Fehler in Simulationen

    Nachstehend finden Sie eine Liste mit Warnungen und Fehlern, die bei der Ausführung von Simulationen auftreten können, sowie mit den entsprechenden Lösungsvorschlägen. Die mit den Meldungen verbundenen Symbole für Warnung und Fehler weisen darauf hin, ob der Vorgang ohne Änderungen fortgesetzt werden kann.

    Ausführung nicht möglich. Einige Materialien wurden nicht korrekt definiert.

    Klicken Sie auf Materialien zuweisen, um den Materialstatus der Bauteile anzuzeigen. Wenden Sie Materialüberschreibungen in der Simulationsumgebung an, oder kehren Sie zur Modellumgebung zurück und weisen Sie Materialien den entsprechenden Bauteilen zu.

    Keine Last definiert

    Wenden Sie Lasten auf das Modell an, um die entsprechenden Begrenzungsbedingungen zu simulieren.

    Keine Abhängigkeit definiert

    Wenden Sie Abhängigkeiten auf das Modell an, um die entsprechenden Begrenzungsbedingungen zu simulieren.

    Alle Lasten wirken auf Elemente, auf die festgelegte Abhängigkeiten angewendet wurden.

    Dies ist zulässig, wenn ein Objekt kompatible Belastungen und Begrenzungsabhängigkeiten aufweist, wie zum Beispiel Kraft in Z-Richtung und Fixierung in X-Richtung. Mit der Warnung werden Sie über mögliche Kompatibilitätsprobleme informiert.

    Kompatibilitätsauflösung: Vergewissern Sie sich, dass Kräfte nicht in derselben Richtung wirken wie eine feste Begrenzung.

    Konstruktionsattribute ... werden einer Kontaktoberfläche zugewiesen

    Wird angezeigt, wenn eine Belastung oder Begrenzungsbedingung einer Fläche zugewiesen wird, die zudem über eine Teilflächen-Kontaktbedingung verfügt. Für den Bereich der Fläche, der nicht in Kontakt steht, wird die Belastung oder die Begrenzungsbedingung übernommen. Der Kontaktbereich beachtet die Kontaktbedingung.

    Beschädigte Parameter

    Parametrische Bemaßungen haben einen Modellierungsfehler verursacht, wie zum Beispiel das Entfernen von Elementen oder Flächen. Verwenden Sie einen kleineren Wertebereich.

    Beschädigtes Netz

    In Baugruppen ist ein Bauteil vorhanden, das nicht mit der übrigen Baugruppe verbunden ist, oder ein Netz in einem Kontaktbereich ist zu grob und muss verfeinert werden. Bearbeiten Sie das Netz mithilfe der Netzsteuerungen.