Inhaltsverzeichnis
No headers |
Wenn Sie die Gestellanalyseumgebung öffnen, wird die zuletzt aktive Simulation geöffnet. Wenn noch keine Simulation vorhanden ist, sind nur drei Befehle verfügbar: Simulation erstellen, Einstellungen für Gestellanalysen und Gestellanalyse fertig stellen. Klicken Sie auf Simulation erstellen, um die Simulationskriterien zu definieren.
Ein Baugruppendokument kann eine oder mehrere Simulationen enthalten.
Nach dem Erstellen enthält eine Simulation Folgendes:
- Simulationstyp
- Materialien
- Profile
- Lasten
- Abhängigkeiten
- Freigaben
- Starre Verbindungen
Für folgende Zwecke:
- Auswertung der Traglastbedingungen und der Frequenz
- Vergleich der Ergebnisse bei Verwendung verschiedener Materialien und Parameter
- Analyse des Verhaltens verschiedener Gestellstrukturen
AnmerkungInventor erstellt einen Satz verschachtelter Ordner und Knoten für jede Simulation.
Bei der Erstellung einer Simulation sind bestimmte Fragen zu beachten, wie zum Beispiel:
- Worin besteht das Konstruktionsziel für diese Simulation?
- Welche Materialien sollen verwendet werden?
- Welche Trägerschnitte sollen verwendet verwenden?
- Wie werden die Lasten und Abhängigkeiten angewendet?
- Welche Träger und Knoten sollen in die Simulation eingeschlossen werden?
- Wie werden die Verbindungen im Modell zugeordnet?
Analysieren Sie bei der Feinabstimmung für eine Konstruktion die Ergebnisse der Simulation, um die Beziehung zwischen den Kriterien zu ermitteln. Fahren Sie dann mit dem nächsten Schritt oder der Iteration der Konstruktion fort.
Gestellanalysetypen:
- Bei der statischen Analyse werden die Traglastbedingungen ausgewertet.
- Bei der Modalanalyse werden die Eigenfrequenzmodi ausgewertet.
Erstellen einer Simulation
Wenn Sie die Gestellanalyseumgebung starten, ist nur der Befehl Simulation erstellen verfügbar. Erstellen Sie daher als ersten Schritt eine Simulation. Eine Baugruppe kann über mehrere Simulationen mit unterschiedlichen Eigenschaften verfügen.
So erstellen Sie eine Simulation:
| | - Klicken Sie in der Multifunktionsleiste auf
 . Das Trägermodell wird automatisch in idealisierte Knoten und Träger konvertiert, um eine Strukturanalyse durchführen zu können. Im Grafikfenster werden Träger, Knoten und das Schwerkraftzeichen angezeigt. - Das Dialogfeld Neue Simulation erstellen wird angezeigt.
- Geben Sie den Namen der Simulation ein.
- Geben Sie auf der Registerkarte Simulationstyp den Typ der Simulation an. Wenn Sie Modalanalyse auswählen, legen Sie weitere Optionen wie Toleranz oder die Anzahl der Wiederholungen fest.
- Geben Sie auf der Registerkarte Modellzustand die zu verwendenden Modelldarstellungen (Konstruktionsansicht, Positionsdarstellung und Detailgenauigkeit) und den Namen der iAssembly-Variante, falls zutreffend, an.
- Klicken Sie auf OK.
|
Aktivieren einer Simulation
Doppelklicken Sie zur Aktivierung einer inaktiven Simulation auf den Knoten der inaktiven Simulation im Browser. Bei der Aktion geschieht Folgendes:
- Die Simulation wird ausgewählt und aktiviert.
- Inaktive Simulationsknoten werden ausgeblendet.
- Aktive Simulationsknoten werden erweitert, um Zugriff auf die Konstruktionskriterien für die Simulation zu gewähren.
Die aktive Simulation verfügt im Browser über einen weißen Hintergrund. Inaktive Simulationen erhalten einen grauen Hintergrund. Sie können sofort feststellen, welche Simulation Sie verwenden und bearbeiten.
Browser-Aktualisierungshinweise
| | Beim Wechsel zwischen Simulationen können Ergebnisse veralten. Ein Blitzsymbol neben einem Browser-Knoten weist Sie darauf hin, dass Sie die Simulation ausführen müssen. Um die Ergebnisse zu aktualisieren, klicken Sie in der Gruppe Lösen auf Simulieren . Sie können auch auf den Knoten Simulation im Browser klicken, mit der rechten Maustaste klicken und Simulieren auswählen. |
Kopieren einer Simulation
Verwenden Sie zum Erstellen von Variationen einer Simulation den Befehl Simulation kopieren im Kontextmenü einer Simulation.
Sie können eine Simulation mit Trägern und Knoten, die nicht aus einer Quellbaugruppe aktualisiert werden, kopieren. In diesem Fall wird die Aktualisierung automatisch gestartet und alle Träger und Knoten werden aktualisiert, um eine Baugruppe in einem bestimmten Zustand widerzuspiegeln. Die Träger und Knoten in der ursprünglichen Simulation werden jedoch nicht aktualisiert.
So kopieren Sie eine Simulation:
- Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die zu kopierende Simulation, und wählen Sie Simulation kopieren.
- Es wird eine Kopie der Simulation erstellt und mit einer fortlaufenden Nummer versehen. Die Kopie ist nun die aktive Simulation. Sie können sie bearbeiten, um die Variation zu erstellen.
Einschränkungen beim Kopieren einer Simulation
- Die Assoziativität zwischen dem kopierten Objekt und dem eingefügten Objekt wird nicht beibehalten.
- Es kann nur jeweils eine Simulation kopiert werden.
Erstellen einer neuen Simulation
Zeigt das Dialogfeld Simulationseigenschaften bearbeiten an, in dem Sie den auszuführenden Simulationstyp definieren können. Nachdem Sie auf OK geklickt haben, um die Simulation zu erstellen, geschieht Folgendes:
- Im Browser wird ein Simulationsknoten eingefügt.
- Unter dem Simulationsknoten befinden sich Unterknoten für die Knoten, Träger, Materialüberschreibungen, Schnitte, starre Verbindungen, Freigaben, Abhängigkeiten, Lasten, Ergebnisse und Status.
- Die verfügbaren Befehle auf der Multifunktionsleiste für die Gestellanalyse werden aktiviert.
Neue Simulation erstellen - Registerkarte Simulationstyp
Simulationseigenschaften sind für jede Simulation eindeutig. Für die Eigenschaften werden Werte aus den Einstellungen für Gestellanalysen und Darstellungsinformationen aus der Baugruppe übernommen. Anschließend legen Sie basierend auf den Simulationsanforderungen die Eigenschaften fest. Das Dialogfeld enthält allgemeine Steuerelemente und Registerkarten für bestimmte Steuerelemente.
Simulationstyp-Eigenschaften bieten die Möglichkeit, eine statische Analyse oder eine Modalanalyse sowie die diesen Typen zugewiesenen Eigenschaften auszuwählen. Sollen für die Simulation andere Werte als die Standardwerte verwendet werden, ändern Sie die Einstellungen entsprechend.
Zugriff: | Wird als Dialogfeld Neue Simulation erstellen angezeigt, wenn der Befehl Simulation erstellen verwendet wird. Wird als Dialogfeld Simulationseigenschaften bearbeiten angezeigt, wenn Sie mit der rechten Maustaste auf den Browser-Knoten für die Simulation klicken und Simulation bearbeiten wählen. Die Registerkarte Simulationstyp wird standardmäßig angezeigt. |
Name | Hier können Sie einen Namen zuweisen. Standardmäßig lautet der Name Simulation, gefolgt von einem Doppelpunkt und einer numerischen ID von 1 bis "n". Jede neue Simulation wird mit dem jeweils nächsthöheren Wert benannt. Der Name wird für alle für den Benutzer sichtbaren Verweise auf die Simulation verwendet. |
Statische Analyse | Werten Sie das Modell ohne Bewegung aus, um Belastungen und Verschiebungen zu ermitteln. |
| Modalanalyse | Ermittelt die Eigenfrequenzen der Vibration für das Modell. |
| | Geladene Modi berechnen | Wählen Sie diese Option, um die Belastung für ein Modell zu berechnen und anschließend Modi für die Bedingung mit Vorspannung zu berechnen. Diese Option ist standardmäßig aktiviert. |
| | Maximale Anzahl der Modi | Geben Sie die Anzahl der berechneten Modi an. |
| | Toleranz | Geben Sie den maximalen Wert für die Toleranz an, die bei der iterativen Analyse einer Struktur zu erreicht werden soll. Der Standardwert ist 0,0001. Sie können den Wert in einer anderen linearen Einheit als der Standarddokumentwert angeben. |
| | Anzahl der Wiederholungen | Geben Sie die maximale Anzahl der Wiederholungen an. Der Standardwert ist 8. Wenn die eingegebene Zahl überschritten wird und die erforderlichen Toleranz nicht erreicht wird, wird die Berechnung der Struktur angehalten. |
| OK | Übernimmt die Einstellungsänderungen und wendet diese auf die ausgewählte Simulation an. |
| Abbrechen | Bricht die aktuelle Dialogfeldsitzung ab. Während der Sitzung vorgenommene Änderungen, die nicht angewendet wurden, werden verworfen. |
| Anwenden | Legt die Simulationseinstellungen basierend auf den aktuellen Werten im Dialogfeld fest oder ändert sie entsprechend. |
Simulationseigenschaften - Registerkarte Modellzustand
Geben Sie auf der Registerkarte Modellzustanddie Baugruppendarstellungen an, die Sie in Bezug auf die Simulation verwenden möchten. Wenn es sich bei der Komponente um ein Bauteil einer iAssembly-Teilefamilie handelt, können Sie zudem angeben, welche Variante in der Simulation dargestellt wird.
Zugriff: | Wird als Dialogfeld Neue Simulation erstellen angezeigt, wenn der Befehl Simulation erstellen verwendet wird. Wird als Dialogfeld Simulationseigenschaften bearbeiten angezeigt, wenn Sie mit der rechten Maustaste auf den Browser-Knoten für die Simulation klicken und Simulationseigenschaften bearbeiten wählen. |
Name | Ein vom Benutzer zugewiesener Name, der standardmäßig Simulation lautet, gefolgt von einem Doppelpunkt und einer numerischen ID von 1 bis "n". Jede neue Simulation wird mit dem jeweils nächsthöheren Wert benannt. Der Name wird für alle für den Benutzer sichtbaren Verweise auf die Simulation verwendet. |
Darstellungen | Jede Baugruppensimulation weist eine Verknüpfung mit den einzelnen Darstellungstypen auf. Bei der Aktivierung verschiedener Simulationen wird die entsprechende Darstellung für diese Simulation aktiviert. Sie können die Darstellungsverknüpfung jederzeit ändern. Erfolgt dies nach der Ausführung einer Simulation, sind die Ergebnisse möglicherweise nicht synchronisiert. Führen Sie die Simulation in diesem Fall erneut aus. |
| | Konstruktionsansicht | Gibt die Konstruktionsansichtsdarstellung an, die für die Simulation verwendet werden soll. |
| | Position | Gibt die Positionsdarstellung an, die für die Simulation verwendet werden soll. Verwenden Sie die Positionsdarstellungen, um Komponenten an einer bestimmten Position oder in einer bestimmten Beziehung zu anderen Komponenten einzufügen. |
| | Detailgenauigkeit | Gibt die Detailgenauigkeitsdarstellung an, die für die Simulation verwendet werden soll. Mit dieser Auswahl können das Modell vereinfacht und somit die Simulations- und Netzerstellungszeit reduziert werden. |
| iAssembly | |
| | Variante | Gibt die iAssembly-Variante an, die der Simulation zugewiesen werden soll. Handelt es sich bei der Komponente um eine Teilefamilienvariante, ist die Variantenauswahl deaktiviert. |