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232 Aufrufe1 Bearbeitung(en)10271 Zeichen Seite zuletzt verändert am 01:52, 28 Feb 2013 von contentconnector
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PLM-Implementierung

    Hier erhalten Sie Informationen zur Produkt-Statusverwaltung (Product Lifecycle Management, PLM) und wie diese in PLM 360 implementiert wird. Permalink

    Revisionsgesteuerte Arbeitsbereiche

    Revisionsgesteuerte Arbeitsbereiche setzen einen bestimmten Umfang an Kontrolle für Arbeitsbereichsartikel durch. Änderungen an diesen Artikeln können nur innerhalb bestimmter Fenster ausgeführt werden, und alle Änderungen werden in einer Momentaufnahme des Artikeldatensatzes erfasst, der als Revision bezeichnet wird. Jede Revision entspricht einer Phase in der Entwicklung des Artikels. Nachdem eine neue Revision erstellt wurde, wird die vorherige Revision des Artikels, und von da ab alle früheren Revisionen, dauerhaft gesperrt und sind auf keine Weise mehr änderbar (mit Ausnahme der Abschnitte unkontrollierter Artikeldetails, siehe unten).

    Statusphasen

    Während der Vorgang der Revision von Artikeln in einem revisionsgesteuerten Arbeitsbereich stattfindet, durchläuft der Artikel mehrere Phasen eines Produktstatus. Diese Phasen und die Übergänge zwischen ihnen können von Ihrem Administrator angepasst werden, in den meisten Fällen handelt es sich jedoch um die folgenden Phasen:

    • Nicht freigegeben - In der Regel sind neu erstellte Datensätze in einem revisionsgesteuerten Arbeitsbereich nicht freigegeben. Diese können von jedem geändert werden, der im Arbeitsbereich über Bearbeitungsrechte verfügt. Nicht freigegebene Artikel stellen in der Regel eine Spezifikation/Definition eines Artikels oder Produkts dar.
    • In Entwicklung - Dabei handelt es sich in der Regel um Artikel, die sich in Entwicklung befinden. Entwicklungsfortschritte erzeugen für jeden Artikel numerische Revisionsnummern.
    • In Produktion - Dabei handelt es sich um Artikel, die für die Produktion freigegeben wurden.
    • Veraltet - Dabei handelt es sich um Artikel, die das Ende ihres Lebenszyklus erreicht haben und nicht mehr produziert werden.

    Revisionieren von Arbeitsbereichen und Fenstern

    Der Vorgang der Revisionierung von Artikeln und ihrer Wanderung durch den Produktstatus erfolgt mithilfe eines Revisionsarbeitsbereichs. Revisionsarbeitsbereiche arbeiten mit Revisionsgesteuerten Arbeitsbereichen zusammen, um ein Verwaltungssystem für den Produktstatus zu implementieren.

    In der Regel verkapselt der Revisionsarbeitsbereich die Dokumentation für die Revision/Freigabe von einem oder mehreren Artikeln in revisionsgesteuerten Arbeitsbereichen.

    Die Artikel in den revisionsgesteuerten Arbeitsbereichen sind mit dem Revisionsarbeitsbereich über die Registerkarte Verknüpfte Artikel verbunden (siehe Verknüpfte Artikel). Wenn revisionsgesteuerte Artikel auf diese Weise hinzugefügt werden, wird für diese Artikel ein geöffnetes Änderungsfenster hinzugefügt. Eine grüne Markierung wird in der Kopfzeile der einzelnen revisionsgesteuerten Artikel angezeigt, um anzugeben, dass es nun bearbeitet werden kann.

    Im Revisionsarbeitsbereich befindet sich ein Arbeitsablauf mit einem als "Änderungsmanagement-Status" bzw. "CM State" bezeichneten Status. Wenn dieser Status erreicht wird, gehen die verknüpften Artikel in die nächste Phase des für sie definierten Lebenszyklus über, und das Änderungsfenster wird geschlossen. Optional wird das Änderungsfenster früher geschlossen, wenn ein Sperrstatus festgelegt wird, der vor dem "CM State" erreicht wird.

    Revisionen, Arbeitsversionen, ersetzte Artikel und Stücklisten

    Änderungen an Artikeln in einem revisionsgesteuerten Arbeitsbereich können nur vorgenommen werden, wenn ein Artikel nicht freigegeben wurde oder wenn über den Revisionsarbeitsbereich ein Änderungsfenster geöffnet wird. In beiden Fällen werden Änderungen nur auf die sogenannte "Arbeitsversion" angewendet.

    Bei nicht freigegebenen Artikeln ist die Arbeitsversion die neueste und einzige Version. Diese Artikel werden mit einem Sternchen in der Artikelauswahlliste angezeigt. Wenn auf diese in einer Stückliste verwiesen wird, werden diese Artikel mit einem kleinen a in der Revisionsnummer angezeigt, um anzugeben, dass es sich um eine nicht freigegebene Arbeitsversion handelt. Wenn ein nicht freigegebener Artikel über den CM-Arbeitsbereich freigegeben wird, wird die Arbeitsversion bis zum nächsten Änderungsfenster ausgeblendet.

    Die Arbeitsversion eines freigegebenen Artikels steht erneut für Änderungen zur Verfügung, sobald ein neues Änderungsfenster erstellt wird.

    Wenn ein freigegebener Artikel über den CM-Arbeitsbereich revisioniert wird, wird die vorherige Version ersetzt, und alle Verweise auf diesen ersetzten Artikel in allen Stücklisten werden aktualisiert, um auf die neue Version zu verweisen, nachdem der CM-Status erreicht wurde.