So fügen Sie Ihr Wissen hinzu

Erweiterte Dehnungsermüdung

    Inhaltsverzeichnis
    No headers

    In diesem Schritt definieren Sie Ihre eigene Dehnungsermüdungskurve. Dieses Diagramm zeigt eine typische Dehnungsermüdungskurve.

    Zur Erstellung des Diagramms wurden die Zugfestigkeit des Materials und das Elastizitätsmodul eingegeben.

    Es stehen verschiedene Methoden für die Näherung dehnungsbasierter Materialdaten aus den leichter zugänglichen monotonen Daten wie z. B. Zugfestigkeit und Modul zur Verfügung. Die im Assistenten für die Ermüdungsberechnung verwendete Methode ist die gleiche wie die von Seeger/Beste. Sie wird in vielen Texten über die auf Belastungen basierende Ermüdungsberechnung beschrieben. Im Wesentlichen wird bei dieser Methode die Dehnungsermüdungskurve (dehnungbasierende Koeffizienten) mit den folgenden Formeln angenähert:

    Stahl:

    • K' = 1.65 * UTS
    • n' = 0.15
    • Sf = 1.5 * UTS
    • b= -0.087
    • c= -0.58
    • Ef = 0.59 (if UTS/E<0.003)
    • Ef = 0.59*(1.375-125*UTS/E)

    Andere:

    • K' = 1.61 * UTS
    • n' = 0.11
    • Sf = 1.67 * UTS
    • b= -0.095
    • c= -0.69
    • Ef = 0.535

    Wenn Sie mehr Kontrolle über die Erstellung dieser Kurve wünschen, wählen Sie die Option Erweitert, oder klicken Sie auf die Schaltfläche Ansicht/Bearbeiten. Wenn das Dialogfeld Erweiterte Dehnungsermüdungsdaten angezeigt wird, geben Sie die Daten ein.

    Die folgende Abbildung illustriert diese Parameter.

    Durch Hinzufügen von zwei Kurven, die durch die in den Assistenten für die Ermüdungsberechnung eingegebenen Parameter definiert werden, wird die Dehnungszykluskurve (rot) erstellt.